(GRÄFE, J. F.): Samlung [sic] verschiedener und auserlesener Oden von den berühmtesten Meistern in der Music eigene Melodeyen verfertiget worden besorgt und herausgegeben von einem Liebhaber der Music und Poesie [d.i. Johann Friedrich Gräfe]. 4 Teile in 1 Band. Halle ohne Verlag oder Drucker 1743/40/41/43 Quer-Oktav. 6 Bl., 36 S., 4 Bl., 36 S., 4 Bl., 36 S., 4 Bl., 36 S. Wohlerhaltenes Exemplar mit geringen Feuchtigkeitsflecken im oberen Papierrand. Lederband der Zeit mit Rückenvergoldung. Ecken bestoßen.

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  • Komplett von größter Seltenheit. - Johann Friedrich Gräfe (1711-87) war nächst Sperontes der erste, der mit Sammlungen dieser Art die Epoche des Aufschwungs der Liedkomposition in Deutschland einleitete (Riemann). Die Melodien stammen u.a. von Graun, C. Ph. E. Bach, Giovanni und Gräfe selbst (Friedländer). Unter den Dichtern finden sich Flemming, Gellert, Gottsched, Hagedorn, Hofmannswaldau und Opitz. Enthalten sind 144 Melodien für Singstimme und Bass. Durchwegs in Kupferstich, so auch die Titelseiten mit Vignetten von Liebe und Schönemann (nach Bischoff). Der erste Teil liegt in der 3., der zweite in der 2., die Teile 3-4 in erster Auflage vor. - Eitner IV, 325; Kretschmar S. 204; Wolffheim II, 2210; Hirsch III, 779; RISM G bzw. GG 3266/68/70/71.
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