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JOMMELLIO, Nicolao [d.i. JOMMELLI, Niccolò] [1714-1774]: Missa pro Defunctis [Es-Dur] [und] Libera me Domine Absolutio pro Defunctis [c-Moll]. [Abschrift der Partitur des Requiems]. Ca. 1780 Folio oblong - Quer-Quart. 110 and 20 unn. leaves/Blätter. Half leather binding in comtemporary style. Halblederband im Stil der Zeit.

Artikelnummer: 29490
1800,00 €

Beschreibung

KEY WORK OF SOUTHERN GERMAN-ITALIAN COURT MUSIC OF THE 18TH CENTURY Jommelli wrote the Requiem "Missa Pro Defunctis" and the concluding responsory "Libera me" in 1756 for the funeral service of Maria Augusta von Thurn und Taxis, the Duke's mother. As he only had a few days to compose the work, Jommelli drew on fragments of earlier sacred works in six parts of the Requiem. In the newly composed parts, Jommelli leaves behind the stile osservato, in which the strings merely double the vocal polyphony, and assigns the orchestra much more independent tasks in terms of emotional expression and tone painting. Between 1770 and 1830, this Jommelli Requiem was the most popular and most frequently performed requiem in the world. This becomes perfectly understandable when listening to this exquisite album, which is hardly inferior to the later Mozart Requiem in terms of the originality of its solemn inspiration, the drama of its emotions, and its universally understandable language. Our manuscript: without the Miserere in G minor. Provenance: From the private collection of Jürgen Voerster. SCHLÜSSELWERK DER SÜDDEUTSCH-ITALIENISCHEN HOFMUSIK DES 18. JAHRHUNDERTS Das Requiem "Missa Pro Defunctis" samt dem abschließenden Responsorium "Libera me" hat Jommelli 1756 für den Begräbnisgottesdienst von Maria Augusta von Thurn und Taxis, des Herzogs Mutter, geschrieben. Da er nur wenige Tage für die Komposition zur Verfügung hatte, griff Jommelli in sechs Teilen des Requiems auf Fragmente früherer geistlicher Werke zurück. Jommelli lässt in den neu verfertigten Teilen den stile osservato bei dem die Streicher die vokale Polyphonie lediglich verdoppeln, hinter sich und sieht für das Orchester wesentlich eigenständigere Aufgaben in Affektgestaltung und Tonmalerei vor. Dieses Jommelli-Requiem war zwischen 1770 und 1830 das populärste und am häufigsten gespielte Requiem der Welt. Das wird beim Anhören dieses vorzüglichen Albums vollkommen verständlich, das dem späteren "Platzhirschen" Mozart-Requiem in der Originalität der feierlichen Eingebung, der Dramatik der Emotionen und der universell verständlichen Sprache kaum nachsteht. Unser Manuskript: ohne das Miserere in g-Moll. Provenienz: Aus der Privatsammlung Jürgen Voerster.

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