Antiquarische Highlights: Erstausgaben, Autographen, Noten, Handschriften uvm.

Objekt des Monats Februar 2017

TOCQUEVILLE, A. de: Ueber die Demokratie in Nordamerika

 

Zur Amtseinführung des 45. Präsidenten
der Vereinigten Staaten von Amerika

Donald Trump
(geboren am 14. Juni 1946)

Der Grundstein unserer westlichen Wertegemeinschaft, unser Bekenntnis zu demokratischen Institutionen und unsere rechtsstaatlichen Grundsätze wurden maßgeblich durch die USA geprägt. Über 180 Jahre nach dem Erscheinen der bahnbrechenden Analyse Tocquevilles stehen wir in Europa vor der Frage, wie es mit der Demokratie in den USA im Verhältnis zu Europa weitergehen wird.

TOCQUEVILLE, A. de: Ueber die Demokratie in Nordamerika. Aus dem Französischen übersetzt von F. A. Rüder. 2 Theile in 1 Band. Leipzig, E. Kummer 1836. 2 Bl., 267 S.; VI, 343 S. Alter Name im Vorsatz. Tadellos frisches Exemplar. Halbleinenband der Zeit.

- verkauft –

Seltene erste deutsche Ausgabe des wegweisenden historisch-politischen Werkes. Das zweiteilige Werk gilt als "glänzendste Analyse des US-amerikanischen Regierungssystems, die wesentlich das Bild von der Demokratie der USA in Europa prägte" (Harenberg). Nach einem einjährigen Amerikaaufenthalt entstanden, wird die Darstellung "in der modernen Soziologie als erste glänzende Analyse der egalitären Massendemokratie gewertet, deren Prognosen sich zudem weitgehend bewahrheitet haben" (J. Drews). In der klassenlosen amerikanischen Demokratie sah Tocqueville Tendenzen bereits verwirklicht, die nach seiner Ansicht in Zukunft für ganz Europa bestimmend sein würden. In seinem Werk will er die Vorzüge und Gefahren dieser Entwicklung anhand einer Analyse der durch die Revolution geprägten Verfassungswirklichkeit in den USA darstellen. Dilthey sah als Erster in Deutschland in Tocqueville den "Analytiker unter den geschichtlichen Forschern seiner Zeit und unter allen Analytikern der politischen Welt den grössten seit Aristoteles und Machiavelli". - Sabin 95, 384; Fromm 25 587.

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