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EICHENDORFF, J. Frh. v.: Aus dem Leben eines Taugenichts. Novelle. Berlin M. Simion 1842. Kleinoktav. Titel, 138 S., 6 Bl. (Anzeigen). 6 getönte Federlithographien von A. Schrödter

Artikelnummer: 19147
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  • Schönes Exemplar der ersten illustrierten Ausgabe. Sehr selten. - Die Novelle gilt als beispielhaftes Dokument für das Lebensgefühl der Spätromantik und hatte bereits zu Eichendorffs Lebzeiten den größten Erfolg. Es handelt von dem jungen Sohn eines Müllers, der in die Welt hinauszog, um sein Glück zu machen. In seinem ziellosen Umherstreifen überlässt er die Bestimmung seines Schicksals den Zufällen und Abenteuern und lernt so die verschiedenen Schattierungen des Lebens kennen. "Die Gegensätze von 'Glück' und 'Brot', von menschenwürdigem Leben und philisterhaftem Dasein durchziehen die gesamte Geschichte und wirken strukturbildend" (Killy). Die Novelle enthält die schönsten Gedichte von Eichendorff, auch das berühmte, zum Volkslied gewordene Gedicht "Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt", das von Robert Schumann vertont wurde. - Aus der Sammlung "Merkle". - Werke II, 964; Rümann 2313; Goedeke VIII, 188, 12a.
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