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Objekt des Monats September 2016

Partitur MOZART, W. A.: Die Zauberflöte - Arbeitsexemplar des Dirigenten Karl Böhm

Partitur MOZART, W. A.: Die Zauberflöte - Arbeitsexemplar des Dirigenten Karl Böhm

Partitur MOZART, W. A.: Die Zauberflöte - Arbeitsexemplar des Dirigenten Karl Böhm

Partitur MOZART, W. A.: Die Zauberflöte - Arbeitsexemplar des Dirigenten Karl Böhm

 


 

Zum 225. Jahrestag der Uraufführung „Die Zauberflöte“ von
Wolfgang Amadeus Mozart / Emanuel Schikaneder
am 30. September 1791 im Freihaustheater in Wien
präsentieren wir Ihnen das Arbeitsexemplar der Partitur-Ausgabe
des Dirigenten Karl Böhm‘s (1894 - 1981)

 

MOZART, W. A.: Die Zauberflöte (Il Flauto magico) Oper in 2 Akten. [KV 620] Partitur. Leipzig, C. F. Peters (VerlagsNr. 5714, 6252) [nach 1882]. Quart. 2 Blatt, 225 Seiten, wenige Risse geklebt. Insgesamt gut erhalten. Ganzleinen der Zeit.

- verkauft -

Arbeitsexemplar des Dirigenten Karl Böhm mit dessen eigenhändigem Namenszug auf Vorsatz, Titel "1921" und Anmerkungen in Tinte, Blei- und Buntstift. Karl Böhm hat das vorliegende Exemplar jahrzehntelang für die von ihm geleiteten Aufführungen der Zauberflöte benutzt. Es finden sich eigenhändige Datierungen von 1921 bis 1964. Auf der Titelrückseite sind die Daten von mehreren Studioaufnahmen eigenhändig verzeichnet. Im Notentext selbst finden sich auf jeder Seite Aufführungshinweise in Blei- und Buntstift. Die Rezitative sind von ihm mittels eingeklebter Zettel und Randnotizen teils vollständig umgearbeitet worden. - Ein ganz besonderes Exemplar, das Einblick in den Arbeitsprozess des Dirigenten gewährt. - BSB 11, 4504; CPM 41, 172. (Bestell-Nr. 24759)


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MOZART, W. A.: Die Zauberflöte eine große Oper in zwey Aufzügen für Clavier oder Pianoforte. [KV 620]. Leipzig, in Commission der Breitkopfischen Musikhandlung [ohne VerlagsNr.] [1794]. Quer-Folio. Gestochenes Titelkupfer, Titel, Zwischentitel, 98 [einzeln nummerierte] S., Zwischentitel, 99 [einzeln nummerierte] S. Titel mit teilw. gel. Besitzvermerk, 1 S. gestempelt, leichte Gebrauchsspuren. Halblederband im Stil der Zeit.


MOZART, W. A.: Der Schauspieldirektor, eine komische Operette in einem Aufzuge. Im Klavierauszug von Siegfried Schmiedt. Leipzig, Breitkopfische Musikhandlung (Typendruck o. VerlagsNr.) [1792/93?]. Querfolio, 1 Bl., 37 S. (S. 16 falsch paginiert). Pappband im Stil der Zeit.


MOZART, W. A.: Le Nozze di Figaro. Dramma giocoso in quattro atti. Messo in Musica dal Signore W. A. Mozart. [KV 492]. Bonna e Colonia, N. Simrock (PlattenNr. 1603) [1819]. Folio. Lithographiertes Titelblatt, 515 S. 2 Blatt am rechten Rand etwas eingerissen. Nahezu fleckenfrei. Schöner Halblederband.


MOZART, W. A.: Idomeneo Rê di Greta. Opera seria in tre atti. Idomeneus König von Creta, eine ernsthafte Oper in drey Aufzügen. [Klavierauszug von G. C. Grossheim]. Bonn, N. Simrock (PlattenNr. 51) [1798]. Quer-Folio. Titel, 183 S. Pappband der Zeit.


MOZART, W. A.: L'Enlèvement du Serail (die Entführung aus dem Serail) Opera en trois Actes. Imité de l'allemand par le Cen Moline, redigé par I. Pleyel. ... Arrangé pour le Clavecin par C.G. Neefe. (Text frz./dt.) [KV 384]. Bonn, N. Simrock (PlattenNr. 76 vereinzelt mit Stichfehler 67) [1799]. Quer-Folio. 1 Bl., 151 S., (1. und letzte Seite mit Verlagskatalog) Ecken an 4 Blättern angerändert. Halblederband der Zeit. Rückenschild erneuert.


MOZART, W. A.: Il Dissoluto Punito osia Il Don Giovanni. Dramma giocoso in due Atti posto in Musica. Ridotto per il Pianoforte da A. E. Müller. [KV 527]. Leipzig, Breitkopf & Härtel (VerlagsNr. 2677) [1818]. Quer-Folio. Gestochener Titel mit Vignette, 184 S. Pappband im Stil der Zeit.


MOZART. - SCHIKANEDER, E.: Die Zauberflöte. Eine große Oper in zwey Aufzügen. Die Musik dazu ist nov [recte: von] Herrn Wolfgang Amade Mozart, Kapellmeister, und wirklichen k. k. Kammer Kompositeur. [Textbuch]. Ohne Ort und Verlag, 1795. 80 S. Stellenweise stockfleckig. Kleinoktav. Späterer Pappband. - Insgesamt gut erhalten.


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Objekt des Monats August 2016

Seltene Erstausgabe: Hoffmann von Fallersleben - Das Lied der Deutschen 


 

175. Jahrestag
Am 26. August 1841 dichtet Hoffmann von Fallersleben „Das Lied der Deutschen“ auf der damals britischen Nordseeinsel Helgoland als Ausdruck der Sehnsucht nach nationaler Einheit.

HOFFMANN von FALLERSLEBEN; [August Heinrich]: Das Lied der Deutschen. Melodie nach Joseph Haydn‘s „Gott erhalte Franz den Kaiser, Unsern guten Kaiser Franz!“. Arrangirt für die Singstimme mit Begleitung des Pianoforte oder der Guitarre. Hamburg, Hoffmann und Campe, Stuttgart, P. Neff 1. September 1841. Quart. 2 Blatt (Titel und 2 Seiten Text mit Notendruck) in Halbleinen-Kassette.

- verkauft -

Erstausgabe der deutschen Nationalhymne, ein Dokument deutscher Geschichte. Begeistert von der englischen Königshymne „God Save the King“ komponierte Joseph Haydn 1797 seine Kaiserhymne „Gott erhalte Franz den Kaiser“. Zu dieser Melodie schrieb Hoffmann 1841 während eines Besuches auf Helgoland dieses Lied, das schnell große Popularität gewann. – Goedeke XIII, 364, 38; Borst 1988.  (Bestell-Nr. 26816)

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HOFFMANN von FALLERSLEBEN, August Heinrich [1798-1874]: Eigenhändiges Gedicht. 28 Zeilen. Ohne Ort,, [Um 1843?]. Oktav. 1 1/2 Seiten. - verkauft -

HOFFMANN von FALLERSLEBEN [A.]: Liebeslieder. Mainz, J. G. Wirth Sohn 1851. 137 S., 2 Bl. Stockfleckig. 1 S. gestempelt. Halbleinenband der Zeit.

HOFFMANN von FALLERSLEBEN, [A. H.]: Deutsche Gassenlieder. Zürich und Winterthur, literarisches Comptoir 1843. Kleinoktav. 56 S., gebräunt, unten durchgehender Wasserrand. Unbeschnitten. Originalumschlag.

HOFFMANN von FALLERSLEBEN, [A. H.]: Deutsches Volksgesangbuch. Mit 175 eingedruckten Singweisen und Nachrichten.

HOFFMANN von FALLERSLEBEN, [A. H.]: Drei deutsche Sommerlieder. Mannheim (H. Hoff) 1. Mai 1849 8 S. Pappband im Stil der Zeit.

HOFFMANN von FALLERSLEBEN, [A. H.]: Maitrank. Neue Lieder. Paris, Renardier 1844. Kleinoktav. 1 Bl., 54 S., (Inhalt, S. [53/]54 nach dem Titelblatt eingebunden), 1 gefaltete Notenbeilage in Lithographie. Originalumschlag.

HOFFMANN von FALLERSLEBEN, [A. H.]: Unpolitische Lieder. [Teil 1 von 2]. Hamburg, Hoffmann und Campe 1840 S. III-XII, 205 S. Ohne den Vortitel. Teils stockfleckig. Adeliges Exlibris im Vorsatz. Halblederband der Zeit mit ornamentaler Rückenvergoldung.

HOFFMANN von FALLERSLEBEN, [A. H.]: Deutsche Lieder aus der Schweiz. Zürich und Winterthur, literarisches Comptoir 1843. 264 S. Stockfleckig. Exlibris im Vorsatz. Leinenband der Zeit mit ornamentaler Blindpressung auf den Deckeln.

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Objekt des Monats Juli 2016

Seltene Erstausgabe: Johann Rists Parnass in Wedel 
Seltene Erstausgabe: Johann Rists Parnass in Wedel
Seltene Erstausgabe: Johann Rists Parnass in Wedel

 

Johann Rists Parnass in Wedel. – Exemplar aus der Sammlung des Pianisten Eduard Erdmann

RIST, Johann: Neuer Teutscher Parnass / Auff welchem befindlich Ehr' und Lehr Schertz und Schmertz Leid- und Freuden- Gewächse / Welche zu unterschiedlichen Zeiten gepflantzet/ nunmehr aber ... in die offenbahre Welt außgestreuet. Lüneburg, Johann und Heinrich Stern 1652. Duodez. Doppelblattgroßer Kupfertitel, 24 Blatt, 920 [recte 921] Seiten, 6 Blatt. Mit 56 Seiten Notenbeispiele in Typendruck. Anfangs wenige Blatt mit kleinem Wurmgang am Blattrand. Vereinzelt leicht fleckig. Exlibris. Schöner Pergamentband der Zeit.

- verkauft -

Sehr seltene Erstausgabe der umfangreichen Sammlung von Rists Gelegenheitslyrik, gewidmet „Dem … Herren Rudolf Augustus, Hertzogen zu Brunschwig und Lüneburg …“, sowohl weltlicher wie geistlicher, mit Kompositionen von ihm selber, seinem Schwager Heinrich Pape, Johann Schop und Michael Jacobi. In dem "Nebenbergelein" sind an Rist gerichtete Ehrengedichte von Freunden erstmals zum Druck gekommen, u.a. Beiträge von Schottel, Moscherosch, Peucer, Neukrantz, Schneuber und Neumark. Beachtung verdient der "Lobgesang Der edlen Buchdrukker Kunst" (S. 435 ff.) für seinen Verleger Johann Stern zu dessen Ausbildungsende mit der Ruhmesstrophe auf Endter, die Elzeviere und Merian. Die Kompositionen sind Melodien für Discant und Bass, in Chorbuchordnung, in Holzschnitt-Typendruck. - Das Frontispiz zeigt Rist mit 2 Musikern musizierend auf einem kleinen Parnass (dem "Bergelein"), vor einer Elblandschaft: links der Hamburger Ratsgeiger Johann Schop, der über 200 Lieder von Rist vertont hat, und der Hamburger Ratslautenist Bonaventura Füllsack. – „Der Wedeler Pastor und Dichter Johann Rist (1607–1667) ist bis heute als Autor zahlreicher geistlicher und weltlicher Schriften weit über Wedels Grenzen hinaus bekannt. Er besaß umfassende Kenntnisse der Theologie, Philosophie, Geschichte, Kunst, Naturwissenschaften und Medizin und gründete 1656 eine eigene Sprachgesellschaft, den „Elbschwanenorden“. Einige seiner Texte sind im Evangelischen Gesangbuch zu finden – aber auch in Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium.“ (L. Stahn für das Stadtarchiv Wedel). – Exemplar aus der Sammlung des Pianisten Eduard Erdmann (1896-1958), dessen Exlibris auf dem Innendeckel. - Dünnhaupt V, 3408; Manheimer 341; Faber du Faur 396; nicht Breslauer, Dt. Lied; nicht Wolffheim. (Bestell-Nr. 26755)

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RIST, J.: Himlische Lieder/Mit sehr lieblichen und anmuthi=/gen von dem fürtrefflichen und weitberühmten H. Johann Schop/wolgesetzeten Melodien/Nunmehr auffs neue wiederum überse=/

RIST, J.: Neuer Teutscher Parnass / Auff welchem befindlich Ehr' und Lehr Schertz und Schmertz Leid- und Freuden- Gewächse / Welche zu unterschiedlichen Zeitengepflantzet/ nunmehr

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Objekt des Monats Juni 2016

Seltene Titelauflage der Patitur L'Infante de Zamora des Komponisten Giovanni PAISIELLO

 

Zum 200. Todestag von
Giovanni Paisiello, Komponist und Kapellmeister

(geboren am 9. Mai 1740 in Roccaforzata bei Tarent (Taranto) | gestorben 5. Juni 1816 in Neapel)

 "Ein Genie des einfachen Genres und der naiven Anmut" (Rossini)


Giovanni Paisiello: L'Infante de Zamora. Opéra Comique en Trois Actes. Parodié sous la musique de la Fracatana par Framery. [Partitur]. Paris, Leduc (PlattenNr. 18] [ca. 1789]. Folio. 1 Bl., 308 S. Letzte Seite faksimiliert. Halbpergamentband der Zeit.

- verkauft -

Seltene Titelauflage der Partitur in französischer Version, gedruckt von den Platten der Erstausgabe. Unter dem Titel "La frascatana" mit dem Text von F. Livigni war die Oper 1774 erstmals in Venedig aufgeführt worden und wurde in kurzer Zeit in ganz Europa bekannt. - RISM P 269; Hirsch II, 703; CPM 44, 59. (Bestell-Nr. 8200)

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