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FUX, J. J.: Gradus ad Parnassum, sive manuductio ad compositionem musicae regularem, methodo nova, ac certa, nondum ante tam exacto ordine in lucem edita: ... Wien J. P. van Gehlen 1725 Folio. Gestochenes Frontispiz von G. A. Müller nach J. van Schuppen, 4 Bl., 280 S. Mit 1 Kupfer und 3 Holschnittbordüren im Text sowie zahlreichen Notenbeispielen in Typendruck. Teils leicht stockfleckig. Vorderes Gelenk restauriert. Halbpergamentband der Zeit.

Artikelnummer: 27386
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  • Erstausgabe des berühmten Lehrbuchs, das bis heute zu den grundlegenden Werken über den Kontrapunkt zählt und den Ruhm seines Verfassers begründete. Fux' theoretisches Hauptwerk erlebte zahlreiche Übersetzungen und Neuauflagen. Wie manch anderem berühmten Komponisten diente es auch Mozart, Haydn und Beethoven als Grundlage für ihre Studien. Haydn beispielsweise unterrichtete Beethoven nach diesem Werk. Im 20. Jhdt. verweisen sowohl Debussy in seiner "Children's Corner" als auch Hindemith in der Einleitung seiner "Unterweisung im Tonsatz" noch auf Fux. - Mit der Darstellung in Form eines Dialoges zwischen dem Schüler Joseph (Fux selber) und dem Meister Aloysius (Palestrina) fasst Fux erstmalig die gesamte regelrechte kontrapunktische Satzlehre allgemeingültig zusammen. Aus der Praxis und für die Praxis geschrieben, behandelt der 1. Teil die Theorie, der 2. die Praxis der Komposition. Die zahlreichen Notenbeispiele stellen zum Teil Intervalle dar, teils werden auch gestellte Themen fugiert und mit kontrapunktierten Stimmen versehen. - RISM I, 340; Gregory-Sonneck 100; Hirsch I, 185; Cortot 80; Eitner IV, 106. - Siehe Abbildung.
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