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STORM, Theodor [1817-1888] Eigenhändiges Gedicht mit Unterschrift, ohne Ort und Datum. Quer-Duodez. 7 Zeilen. Seitlich beschnitten, zwei Randeinrisse unauffällig repariert.

Artikelnummer: 28202
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  • Das Gedicht "Juli" (ohne Überschrift): Klingt im Wind ein Wiegenlied, Sonne warm herniedersieht, Seine Aehren senkt das Korn, Rothe Beere schwillt am Dorn, Schwer von Segen ist die Flur - Junge Frau, was sinnst du nur? Das Gedicht entstand offenbar in der zweiten Jahreshälfte 1860 und wurde zum ersten Mal in der vierten Ausgabe der "Gedichte" 1864 veröffentlicht. In seiner handschriftlichen Gedichtsammlung "Neues Liederbuch" hat Storm das Gedicht mit "An Frau Susanne" überschrieben, womit wohl Susanne Esmarch, die Gattin seines Schwagers, gemeint war. Später schrieb er, das Gedicht sei an eine junge Frau gerichtet gewesen, bei der er die erste Schwangerschaft vermutete (Susanne Esmarchs erstes Kind kam im Mai 1861 zur Welt). - Teitge 1345.
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